Beim Tabellenvorletzten TG Schömberg tat sich die Zweite nur am Anfang etwas schwer, danach war man allerdings jederzeit Herr der Lage.

Während die Doppel 1 und 2 mit Johannes/Harald und Fabius/Roland ihre Spieler relativ sicher und konzentriert nach Hause brachten waren Michael/Rolf nicht auf der Höhe und fabrizierten zu viele Fehler um letztendlich zu gewinnen.

Mit dem 2:1 Vorsprung ging es in die Einzel, wo Fabius gegen seinen ungestüm angreifenden Gegner mit 0:2 in Rückstand geriet. Doch er stellte sich immer besser darauf ein und konnte das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen. Dieses Einzel war dann auch das einzig enge Spiel. In der Folge wurde nur noch ein Satz abgegeben. Michael mit 2 Erfolgen, dazu Roland, Johannes, Rolf und Harald beendeten das Spiel nach knapp über 2 Stunden.

Mit einer weiter blütenweisen Weste von 14:0 Punkten steht die Zweite kurz vor der Herbstmeisterschaft.

Beste Voraussetzungen vor dem Spitzenspiel gegen den TSV Nusplingen, beide Mannschaften mussten keine personellen Ausfälle verkraften und man bekam die Möglichkeit sich auf Augenhöhe zu messen.

Alles sprach für eine ausgeglichene, hoch spannende Begegnung und die folgenden 4 ½ Stunden sollten die Erwartungen nochmal übertreffen.

Michi, der seinen ersten Einsatz bei uns in der zweiten Mannschaft feierte, durfte gleich zu Beginn an der Seite von Alex gegen das gegnerische Doppel 1 Christoph Klaiber/Sauter ran. Ohne Gelegenheit zu haben sich aufeinander abzustimmen, kam man direkt gut ins Spiel und konnte jeweils mit 1:0 und später mit 2:1 in Führung gehen. Tolle Ballwechsel gab es dabei in jedem Satz, doch besonders in Satz 4&5 ließ sich das Nusplinger Duo nicht aus der Ruhe bringen und steigerten sich nochmal um schlussendlich einen 3:2 Sieg einzufahren. Diese Fünfsatzniederlage sollte die Einzige an diesem Abend bleiben.

Johannes/Harald bekamen es mit Gaa/Gerd Klaiber zu tun. Kleinigkeiten führten am Ende dazu, dass das Ergenzinger Doppel ihre erste Niederlage hinnehmen mussten (1:3).

Jetzt waren Fabius und Roland schon etwas unter Zugzwang für den ersten Punkt zu sorgen, doch leicht wurde es Ihnen von Ritter/Ritter keinesfalls gemacht. In einem umkämpften Spiel behielt man mit 11:9 im letzten Satz die Oberhand und landete damit den ersten Big Point um nicht mit 0:3 zu starten.

Am vorderen, wie am mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte.

Fabius avancierte zu einem der Matchwinner, konnte den anwesenden Zuschauern seine ganze Klasse zeigen und spielte beide Einzel auf hohem Niveau. Im ersten Spiel konnte er sich gegen Gaa eine 2:0 Führung erspielen, musste dann aber den Satzausgleich hinnehmen. Er ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und gewann mit purer Entschlossenheit den fünften Satz mit 11:7.

Michi musste sich gegen Christoph Klaiber mit 0:3 geschlagen geben, haderte im Anschluss ein wenig mit dem Spielverlauf und seinem am heutigen Abend nicht ganz so effektiven Aufschlag, aus dem er normalerweise gleich einen Vorteil für sein Spiel generiert. Im ersten Satz hatte er zwei Satzbälle am Stück, doch auch ein fieser Netzroller sorgte dafür, dass er noch mit 10:12 den Kürzeren zog.

Johannes konnte sein Spiel gegen den starken Sauter nicht auf ein Top Niveau bringen, welches es gebraucht hätte um ihn ernsthaft zu gefährden. Folgerichtig hieß es 3:0 für den Nusplinger. Am anderen Tisch war ein weiterer Matchwinner am Werk, Roland ließ bei seinem ersten Spiel zu keiner Zeit Zweifel aufkommen wer hier siegreich aus der Partie geht. Gegen Jonas Ritter legte er sich von Beginn an eine exzellente Taktik zurecht, er punktete mit seinen Topspins sowohl mit der VH als auch mit der RH wenn sich die Chance bot.

Eine konzentrierte Leistung war erforderlich, damit Harald ohne Satzverlust gegen Jörg Ritter blieb.

Jetzt nahm die Begegnung so richtig Fahrt auf, für den Beginn eines wahren Krimis war Alex verantwortlich. Und das hatte es gleich in sich, ihm gelang es tatsächlich von 0:2 und (wahrscheinlich) 6:10 zurückzukommen. Komplett im Tunnel konnte er seine Leistung in Satz 4&5 halten, die es ihm ermöglicht hatte das Comeback zu starten. Sein Gegner Gerd Klaiber ließ sich nach 4 Matchbällen nur gering aus der Fassung bringen, eine tolle Leistung von Alex war notwendig um mit 11:9 im letzten Satz den zweiten Big Point einzufahren und mit 5:4 statt 4:5 die erste Runde zu beschließen.

Michi fand gut in seine zweite Partie hinein, konnte dieses Mal auch den 1.Satz gewinnen, im Anschluss schlichen sich dann immer mal wieder kleine Unsicherheiten ein und Michi fand nie wirklich zu seinem Top Spiel (1:3 gegen Gaa).

Fabius knüpfte exakt dort an wo er aufgehört hat, lieferte sich ein enges Spiel gegen Christoph Klaiber und gewann den wichtigen vierten Satz zum 3:1 mit 17:15.

Danach war es eine Mischung aus fehlendem Glück und Unfähigkeit, dass Johannes gegen Jonas Ritter nicht mit 2:0 in Führung gehen konnte. Er verlor Satz 2 mit 18:20 und ein paar Minuten später auch das Spiel mit 1:3.

Nun war es wieder an der Zeit für das nächste Drama, die der ganzen Geschichte zusätzlich noch etwas Würze verlieh. Gegenüber standen sich Roland und Sauter, bei denen die beiden Spielsysteme durchaus miteinander zu vergleichen sind. Sauter erwischte den besseren Start und gewann mit 11:8 und 13:11. Aber da Aufgeben nicht in der Natur von Roland liegt, schnappte er sich Satz 3&4 jeweils in der Verlängerung (12:10, 13:11). Zwischenzeitlich kochten eventuell auf einer Seite etwas die Gemüter über, aber das hatte nur zur Folge dass Roland endgültig den Willen und Biss entwickelte die Partie zu drehen, was ihm dann auch zur Freude seiner Teamkameraden gelang (11:8).

Parallel war Alex zu jeder Zeit gleich auf oder knapp dran gegen Jörg Ritter, ein Satzgewinn war ihm dennoch nicht vergönnt. Er verlor in drei knappen Sätzen (-11,-9,-8).

Beim Stand von 7:7 war der Auftrag an Harald eigentlich ganz simpel, uns in Führung zu bringen für die nötige Ruhe und Gelassenheit im Schlussdoppel zu sorgen an dem er selber auch beteiligt war. Und in so einer Situation kann sich jede Mannschaft nur einen Spieler wie Harald wünschen, der in fremder Halle durchgehend eine Positivität ausstrahlt und dabei auch noch exzellent Tischtennis spielt. Mit 14:12, 11:8 und 13:11 konnte er uns den wichtigen achten Punkt bescheren.

Mit einer Führung im Rücken und dem Gefühl nichts zu verlieren setzten Johannes und Harald den Schlusspunkt einer denkwürdigen Begegnung. Gegen Christoph Klaiber und Jürgen Sauter war man die ersten beiden Sätze auf Augenhöhe und es stand verdient 1:1, im dritten Satz musste man dann allerdings abreißen lassen und ein deutliches 2:11 hinnehmen. Doch man berappelte sich und hatte bei 10:9 zusätzlich noch Glück mit einem Netzroller, der den Satzausgleich bedeutete. Im 64.sten und letzten Satz eines Abends den man nicht so schnell vergessen wird, war es fast schon vorprogrammiert, dass ein letzter irrer Moment noch folgen sollte. Beim Stand von 0:7 aus unserer Sicht hätten wohl selbst die optimistischsten Ergenzinger nicht an ein Comeback geglaubt, doch man kämpfte sich Schritt für Schritt zurück und machte das Unmögliche möglich.

Mit etwas Abstand betrachtet wäre ein Unentschieden wohl das gerechtere Resultat gewesen bei einem Satzverhältnis von 32:32 und 5 von 6 Fünfsatzspielen, die man gewinnen konnte. Aber so ist es eben manchmal im Sport und nun jetzt sollte man den Anspruch haben die Hinrunde ganz oben auf dem ersten Tabellenplatz zu beenden.

Etwas ersatzverstärkt empfing man am 22.10 den TV Derendingen 1 bei sich zuhause. Aber auch die Gäste konnten nicht aus den Vollen schöpfen und traten mit Ersatz an.

In den Doppeln zeigte sich noch eine kleine Schwäche an der es zu arbeiten gilt. Alle 3 Doppel waren eine klare Angelegenheit, doch bloß Johannes/Thorsten waren erfogreich.

Alex und Johannes mussten sich gegen ein starkes vorderes Paarkreuz beweisen. Johannes verpasste es gegen den Abwehrspieler Schnabel 2:0 in Führung zu gehen und unterlag mit 1:3 und Alex leistete dem besten Spieler der Landesklasse Marco Varga ohne viel Training enorm Gegenwehr, musste sich aber auch mit 1:3 geschlagen geben.

Mit einem 1:4 Zwischenstand war man jetzt unter Zugzwang und war auf Siege angewiesen.

Rolf und Thorsten lösten ihre Aufgaben souverän, bei Stephan und Günter entwickelten sich zwei Enge Fünfsatzspiele. Dabei war es enorm wichtig, dass beide Spieler in wichtigen Phasen sich ihrer Stärken bewusst waren und letztlich den Sieg einfahren konnten.

So hatte man die Begegnung in ein 5:4 gedreht und die zweiten Spiele am vorderen Paarkreuz waren wieder an der Reihe.

Johannes stand allerdings auf verlorenem Posten und war chancenlos und auch Alex war der Sieg nicht vergönnt (1:3 Niederlage).

Damit waren Rolf und Stephan wieder in einer kniffligen Lage, doch beide zeigten ihre derzeitige Formstärke und bleiben weiterhin ungeschlagen in der Landesklasse (Rolf 7:0; Stephan 5:0).

Die beiden letzten Einzelspiele von Günter und Thorsten zeigten mitunter einen Grund dafür warum man derzeit oben mitspielt. Die Qualität der Reservespieler ist unfassbar hoch, das unterscheidet uns momentan von der Konkurrenz. Deswegen an der Stelle ein Dankeschön an alle Spieler der 3.Mannschaft, bei der fast alle nach nur 4 Spieltagen schon zum Einsatz gekommen sind.

Thorsten stellte relativ schnell nach einem klaren 3:0 auf 8:6, Günter ließ sich nach der Abgabe von Satz 2 nicht verunsichern und bescherte uns den 9:6 Endstand.

Damit steht man jetzt erstmal sehr erfreulich an der Tabellenspitze und kann locker und mit Zuversicht den nächsten Aufgaben entgegenschauen.

Gegen coronabedingt ersatzgeschwächte Tübinger überzeugt die zweite Mannschaft in den Doppeln und nutze ihre Nervenstärke, um mit 4 von 5 Fünfsatzs-Siegen dem Gegner den Zahn zu ziehen. 3:0 hieß es nach den Eingangsdoppeln, auch wenn nur Johannes und Harald souverän gewannen. In den anderen beiden Doppel ging es hin und her, doch letztendlich konnten beide Doppelpaare ihre ersten Siege der Saison verbuchen.
Am vorderen Paarkreuz sah es lange so ausy als würden die beiden Youngsters Johannes und Fabius kurzen Prozess machen, doch Fabius musste nach 2:0 Führung letztendlich doch noch Patrick Stückle zum Sieg gratulieren. Johannes konnte hingegen alle drei Sätze für sich entscheiden, auch wenn es immer bis kurz vor Schluss knapp war.
Am mittleren Paarkreuz startete Harald dann stark gegen Karl Böhler, der nach dem ersten Satz dann aber besser ins Spiel fand und keinen weiteren Satz mehr abgab. Während Harald bereits 2 Sätze hinter sich hatte, kämpfte Roland immer noch gegen den Antitop-Pieler Zabel im ersten Satz, den er letztendlich mit 18:20 abgeben musste. Zabel schien dann aber bereits sein Pulver verschossen zu haben, und Roland gewann die restlichen Sätze souverän.
Bevor es zum hinteren Paarkreuz kam, zogen Rinor und Fabius ihr zweites Einzel vor. Hier konnte sich zunächst keiner der beiden absetzten, es reihte sich ein schöner Ballwechsel an den Nächsten. Dabei war es den Zuschauern gerade Recht, dass das Spiel über 5 Sätze ging, und Fabius sich letztendlich durchsetzen konnte.
Nebenan begann derweil Rolf furios gegen Fabian Völzing und gewann den ersten Satz ohne Punktverlust. Dass es nicht so weitergehen würde, war vielen klar, aber dass Rolf den nächsten Satz abgeben würde wohl eher nicht. Trotzdem fing er sich wieder und brachte die restlichen beiden Sätze souverän über die Bühne.
Beim Stand von 7:2 gingen dann also Johannes und Stephan an die Tische. Ersterer ließ Patrick Stück mit seiner "ekligen" (Zitat Stückle) Spielweise keine Chance und fuhr seinen ersten "Doppelpack" der Saison ein.
Stephan tat sich am Nachbartisch deutlich schwerer gegen den 15-jähigen Mika Sachs. Ohne Erfolg mit seinem Vorhand-Topspin sah Stephan sich einem 1:2 Satzrückständ Gegenüber, abe dank guten Coachings durch seine Mannschaftskameraden sicherte er sich den 4. Satz und verwaltete einen frühen 2-Punkte Vorsprung bis zum Ende zum Endstand von 9:2.
Nach dem Spiel teilten die Spieler sich auf in eine Gruppe, die sich die warmen Duschen im Sportheim des TuS einmal anschauten, und die etwas abgehärteten, die in der Halle kalt duschten. Letztendlich ließ man den Abend dann noch bei Bier und Pizza im Sportheim ausklingen.

Das erste Auswärtsspiel der Saison bestritt die zweite Mannschaft des TTC beim TSV Betzingen.

Im Vorhinein war klar, dass dies ein Spiel auf Augenhöhe werden würde.

Zunächst möchten wir allerdings festzuhalten, dass wir uns freuen, dass an diesem 08.10.2022, Stephan Ruoff sein erstes Spiel für den TTC Ergenzingen bestritt.

In den Doppeln legte das Spitzendoppel Johannes/Harald einen super Start hin und sicherten mit einem 3:0 Erfolg den ersten Punkt. An diese Leistung konnten die anderen beiden Doppel Paarungen Roland/Fabius und Rolf/Stephan nicht anknüpfen, jeweils musste man nach drei gespielten Sätzen den Betzingern gratulieren.

Mit einem 1:2 Rückstand ging es in die Einzel. Diese waren ein auf und ab der Gefühle, indem kein Vorteil für eine Mannschaft zunächst auszumachen war. Johannes und Fabius konnten mit zwei Siegen den TTC erstmals in Führung bringen (3:2). Allerdings holte sich der TSV diese in zwei hart umkämpften Partien gegen unsere "Oldtimer" Harald und Roland wieder zurück (3:4). Der Endstand der Partie Jörg gegen Harald mit einem 16:14 im fünften Satz spricht Bände. Das hintere Paarkreuz mit Rolf und Stephan spielte an diesem Abend groß auf und sicherte den Halbzeitstand von 5:4.

Auf diesem Niveau ging es in die zweite Einzelrunde. Die nächsten vier Spiele konnten erst im fünften Satz entschieden werden. Harald, Rolf und Stephan konnten schließlich durch drei Siege am Stück den 9:6 Endstand festmachen.

Insgesamt war es ein spannendes und faires Spiel auf Augenhöhe gegen wie immer sehr sympathische Betzinger, was sich beim Feierabend Bier wieder Mals bestätigte.

Mit einer neu formierten Mannschaft startete der TTC Ergenzingen 2 gegen unsere lieben Gäste vom TSV Burladingen in die Landesklasse Saison.

Auch wenn sich bei dieser Begegnung der Landesliga Absteiger und Bezirksliga Aufsteiger gegenüberstanden, waren wir auf der Hut und gingen von einer ausgeglichenen Partie aus.

In den Doppeln gelang dem eingespielten Duo Johannes/Harald ein guter Start und bescherte dem Team mit einem 3:0 Sieg den ersten Punkt. Rolf & Silvia spielten gegen das gegnerische Topdoppel Ulmer-Weber/Maier bemerkenswert gutes Tischtennis. Gegen ein Doppel, welches seit Coronabeginn (ca. 3 Jahre!) keine Niederlage einstecken musste, konnte man alle vier gespielten Sätze eng gestalten und mithalten (+9, -9, -9, -9). Am Ende hätte es auch gut und gerne in einen fünften Satz gehen können.

Marc und Elmar stellten in ihrem Doppel die Weichen für einen erfolgreichen Tag. Ein durchweg ausgeglichenes Spiel konnten sie mit Entschlossenheit und Nervenstärke noch herumbiegen und Satz 4 & 5 mit 12:10/12:10 gewinnen.

Das war der Startschuss für einen wahren Lauf.

Johannes gewann souverän sein erstes Einzel, am Nebentisch zeigte Harald seine Klasse und gewann in 5 gegen Ulmer-Weber. Bei 1:2 aus seiner Sicht ließ er insgesamt nur noch 8 Punkte zu und gab seinem Gegenspieler keine Antwort auf das sichere Spiel gepaart mit guten Topspins.

Am mittleren Paarkreuz gewann Rolf sein Spiel in 4 Sätzen. Marc, der unser Team verstärkte, schaffte es erneut nach einem 1:2 Rückstand das Spiel zu drehen und handelte in den wichtigen Spielsituationen spielintelligent und zielstrebig. Das bescherte ihm einen Achtungserfolg gegen den starken Maier.

Mit einem 6:1 Zwischenstand hatte man sich nun einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, wobei man alle 4 Fünfsatzspiele für sich entscheiden konnte.

Auch wenn sich viele Dinge ändern mit der Zeit, eine Sache bleibt im gleich. Und zwar die Spielweise und der Spielverlauf bei Elmar. In gewohnter Elmar Manier lieferte er sich ein Hin und Her mit seinem Gegner Pfister, die ersten vier Sätze wurden alle nur mit einem Unterschied von 2 gewonnen. Im letzten Satz zog der Burladinger dann aber auf 8:2 davon und die Siegchancen schwindeten gewaltig. Doch wer wenn nicht Elmar konnte nochmal sein Spielniveau anheben/umstellen und 9 Punkte in Folge machen für den umjubelten Erfolg.

Silvia verlor ein ebenfalls sehr enges Match gegen Schülzle in 4 Sätzen und konnte damit nicht für einen perfekten Einzeldurchgang sorgen.

Johannes konnte in seiner zweiten Partie nie wirklich an die ordentlichen Vorleistungen anknüpfen und verlor deutlich mit 0:3. Dagegen bewies Harald, dass er sich momentan mit seinem Trainingsaufwand in absoluter Topform befindet. Er gab zwar einen Satz ab, konnte die restlichen drei aber mit 11:5 klar gestalten.

Den krönenden Abschluss lieferte Rolf gegen Wolfgang Maier. Rolf fand den Schalter Mitte des dritten Satzes um das Spiel zu drehen. Nach Abwehr von 3 Matchbällen im dritten Satz steigerte er sein Niveau nochmal und krönte seine Aufholjagd mit einem Sieg, welcher auch den Endstand von 9:3 besiegelte.

Die Saison mit einem Sieg zu beginnen tut der 2.Mannschaft gut, auch wenn das Ergebnis ein wenig darüber hinwegtäuscht wie eng der Spielverlauf war und man alle 5 Fünfsatzspiele gewinnen konnte.

Es sollte nicht sein. Für die zweite Mannschaft endet die verkürzte Corona-Saison mit dem Abstieg aus der Landesliga. Mit zwei beherzten Auftritten am Doppelspieltag am 19. und 20. März hatten sich die Ergenzinger noch einmal gegen den drohenden Gang in die Landesklasse gestemmt, aber er reichte nicht. Im Derby gegen die Spvgg Mössingen verlor der TTC II knapp mit 7:9, der 9:3-Heimsieg gegen den TSV Nusplingen war dann zu wenig. Konkurrent TTC Birkenfeld zog mit einem 9:6-Erfolg gegen den SSV Schönmünzach am TTC vorbei, und auch die Hoffnung, dass die SV Böblingen II den Schönmünzachern noch ein Bein stellen könnte, zerschlug sich beim deutlichen 9:2 für den SSV schnell. Als Tabellenneunter und damit Vorletzter haben die Ergenzinger keine Chance mehr auf den Klassenverbleib. 

Was bleibt, ist die Erkenntnis, auch mit einem Landesliga-Mittelfeldteam wie den Mössingern mithalten zu können. Hätten die TTC'ler konstant diese Leistung auch vor der Winterpause abgerufen, wäre vermutlich mehr drin gewesen. In Mössingen wehrten sich die Ergenzinger trotz zweifacher Ersatzstellung nach Kräften, kamen nach einem 2:5-Rückstand zurück in die Partie und mussten sich erst im Schlussdoppel geschlagen geben. Harald Maier war mit zwei Einzelsiegen und einem Doppelerfolg an drei Punkten des TTC beteiligt. 

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Nusplingen hatten die Ergenzinger tags darauf dann alles im Griff, und nur am Anfang ein wenig Glück, als sie die ersten beiden Doppel nach 0:2-Satzrückstand noch drehen konnten. In den Einzeln trat die Mannschaft souverän auf und siegte sicher mit 9:3. Bester Punktesammler war Fabian Schnaidt, der im mittleren Paarkreuz zweimal siegte und auch im Doppel zusammen mit Roland Hörmann erfolgreich war.

Die zweite Mannschaft des TTC Ergenzingen hat in der Landesliga im Abstiegskampf gegen den SSV Schönmünzach einen Punktgewinn verpasst und verlor 5:9. Die Mannen um Mannschaftsführer Roland Hörmann waren am Sonntagmorgen wohl noch nicht ganz wach - drei durchwachsene Doppelleistungen führten direkt zu einem 0:3-Rückstand. Michael Oehler und Michael Hörmann standen danach gegen das starke vordere Paarkreuz der Schönmünzacher auf verlorenen Posten. Als dann auch noch Fabius Gustedt trotz starker kämpferischer Leistung mit 2:3 gegen Nicole Gaiser verlor, schien die Partie beim Stand von 0:6 schon früh entschieden. Doch die Ergenzinger kämpften sich noch einmal in die Partie zurück. Nach Siegen von Roland Hörmann (2), Harald Maier, Günter Hauser und Gustedt verkürzten die Ergenzinger noch auf 5:8 und es keimte noch die Hoffnung auf ein Unentschieden auf. Doch in einem umkämpften Spiel unterlag Maier gegen Andre Bauer knapp und die 5:9-Niederlage war besiegelt. “Wenn man kein Doppel gewinnt, dann braucht man sich über die Niederlage auch nicht zu wundern”, legte Michael Hörmann den Finger in die Wunde. “Das muss in den nächsten Spielen wieder besser werden.”

Im ersten von zwei Auswärtsspielen an diesem Wochenende machten wir uns samstagabends auf den Weg, um das Spiel gegen die Spielvereinigung Weil der Stadt zu bestreiten.

Weiterhin stark ersatzgeschwächt, ohne die verletzten Fabian Schnaidt und Rolf Miller und zudem Michael Hörmann, der für die erste Mannschaft unterwegs war, ging man die Partie fokussiert aber realistisch an. An einen Sieg/Unentschieden zu glauben war vermessen gegen einen Gegner der sicherlich in dem oberen Tabellendrittel anzusiedeln ist.

Deswegen versuchte man jedes gewonnene Spiel mitzunehmen im Hinblick auf das Spielverhältnis. So kam es dann auch dazu, dass Thorsten Ott und Georg Samsel als Nr. 5 & 6 das Einserdoppel stellten, um ein Doppel 3 aus Fabius Gustedt und Roland Hörmann zu ermöglichen. Diese verbuchten dann den angestrebten Doppelsieg, die 2 anderen Doppel gingen leider verloren.

Die Einzel begannen vielversprechend, Fabius bewies seine Blockkünste am Tisch und spielte einige überragende, sehr ansehnliche Ballwechsel gegen den Spitzenspieler der Liga Levente. Dieses Match endete zwar 0:3, doch am Nebentisch kam es für Michael Öhler beim Stand von 2:0 zum Matchball gegen Gaa. Doch der Ergenzinger musste etwas unglücklich die 2:1 Satzverkürzung hinnehmen. Danach kippte dann die Begegnung in Richtung Weil der Stadt und eine bittere 2:3 Niederlage stand zu Buche.

Am mittleren Paarkreuz spielte Roland Hörmann laut eigener Aussage sein "schlechtestes Spiel seit Jahrzehnten" und auch Johannes Gollub und Georg Samsel mussten Niederlagen einstecken.

Einzig Thorsten Ott konnte mit Nerven aus Stahl in einem Krimi und Abwehr eines Matchballes sein Einzel siegreich gestalten.

Nach zwei weiteren Niederlagen am vorderen Paarkreuz war die 2:9 Gesamtniederlage besiegelt.

 

Am nächsten Tag waren die Vorzeichen etwas anders. Zwar trat man erneut mit 3 "Ersatzspielern" an, doch das änderte nichts an der Tatsache, dass man sich durchaus etwas ausrechnete gegen den TTC Birkenfeld.

Mit der Zielsetzung nach den Doppeln in Führung zu liegen begann man die Partie, nach Sieg Michael Hörmann/Fabius Gustedt und Niederlage Roland Hörmann/Ingo Schäfer, zogen Johannes Gollub/Daniel Miller in 5 knappen Sätzen leider den Kürzeren.

In den folgenden Einzeln waren die Spiele nur so von Spannung und Dramen geprägt, wie man es eigentlich in 5 Spielern zusammen erlebt.

Gegen die Nummer 1 Lion battelte sich Fabius Gustedt 3 Sätze lang auf Augenhöhe und verpasste es bei 10:8 im dritten Satz mit 2:1 in Führung zu gehen. Eine exorbitant gute Leistung wurde leider nicht vergoldet, sondern ein ernüchterndes 1:3 war das Ergebnis.

Michael Hörmann gab im dritten Satz alles um seine Mannschaft wieder heranzuführen, als sich sein Gegenspieler Schwab plötzlich bei einer Bewegung eine Verletzung im Unterschenkel zuzog. Diese hinderte ihn am Weitermachen und auch zum zweiten Einzel konnte er nicht Antreten.

Nachdem Roland Hörmann mit seinem Fünfsatzsieg den Zwischenstand egalisierte auf 3:3, musste man in der Folge 4 Niederlagen am Stück verkraften. Besonders bitter war dabei das 15:17 im entscheidenden Satz beim Spiel von Ingo Schäfer gegen Giorgini, bei dem es etliche Matchbälle auf beiden Seiten gab.

Der 4:7 Rückstand und die drohende Niederlage vor Augen wirkten sich aber nicht negativ auf die kommenden Leistungen aus.

Eher im Gegenteil konnte jeder nochmal ein paar Prozent draufpacken, so konnten zuerst Roland Hörmann in 4 und Johannes Gollub in nervenaufreibenden 5 Sätzen gewinnen.

Im Anschluss machten es Ihnen Daniel Miller und Ingo Schäfer gleich und blieben bei ihren Siegen jeweils bemerkenswert ruhig und bewiesen ihre mentale Stärke unter dieser Drucksituation.

Jetzt stand es plötzlich 8:7 und das Blatt hatte sich gewendet, auch weil man den Sieg vor Augen hatte als Michael Hörmann/Fabius Gustedt die 2:0 Satzführung eintüteten.

Doch die Birkenfelder Lion/Bühler kamen besser in die Partie und gewannen Satz für Satz. Obwohl das Ergenzinger Duo Chancen im 4. & 5. Satz hatten, fehlten am Ende Nuancen um den ersten Sieg in der Landesliga einzufahren (9:11 und 10:12).

Der Punktgewinn entpuppt sich dennoch als unglaublich wichtig, da man sich nun in Lauerstellung hinter Böblingen und Birkenfeld befindet und punktgleich mit dem nächsten Gegner Schönmünzach.

Eine außerordentliche Mannschaftsleistung, bei dem jeder einen Sieg und Roland Hörmann sogar 2 dazu steuerten, wurde gezeigt und Roland konnte Frieden finden mit sich und dem Butterfly Ball nach der Leistung ein Tag davor.

 

TTC Mühringen – TTC Ergenzingen 9:4. Für die zweite Mannschaft des TTC setzte es in der Landesliga gegen Spitzenreiter TTC Mühringen die erwartete Niederlage. Beim 4:9 in der kleinen Mühringer Halle schlugen sich die Ergenzinger aber wacker. „Wir haben dem Tabellenführer einiges abverlangt“, war Michael Hörmann mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Michael Hörmann selbst hatte einen großen Anteil am ordentlichen Ergebnis. In den vergangenen Spielen haben sich er und Fabius Gustedt zu einem schlagkräftigen Doppel eins entwickelt. Das zeigten sie auch in Mühringen und schlugen Mark Schüle und Hannah Sauter in vier Sätzen. Die beiden anderen Ergenzinger Doppel kamen an das Niveau nicht heran. Michael Oehler und Daniel Miller mussten sich klar dem Mühringer Spitzendoppel geschlagen geben und auch das Doppel drei, bestehend aus Roland Hörmann und Johannes Gollub, stand auf verlorenem Posten.

Am vorderen Paarkreuz machte Michael Hörmann anschließend dem Mühringer Spitzenspieler Attila Namesztovszki das Leben schwer. Am Ende hatte der ehemalige Zweitligaspieler beim 1:3 aber immer die bessere Antwort parat. Am Nebentisch holte Michael Oehler mit 3:0 gegen Frank Bolanz den zweiten Ergenzinger Punkt des Tages. Danach setzte sich die Klasse der Mühringer durch, die mit einem Zwischenspurt auf 2:8 davonzogen. Erst Michael Hörmann konnte gegen Bolanz mit einem 3:2-Erfolg den Lauf des Heimteams brechen. Fabius Gustedt holte ebenfalls mit 3:2 gegen Schüle den vierten Punkt des Tages. „Unsere Leistung war in Ordnung. Die Punkte gegen den Abstieg müssen wir gegen andere Mannschaften holen“, fiel das Fazit von Mannschaftführer Roland Hörmann positiv aus.

Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Böblingen waren alles andere als rosig für die zweite Mannschaft des TTC. Neben dem schon länger fußverletzten Fabian Schnaidt musste auch noch der kurzfristig erkrankte Roland Hörmann ersetzt werden. Für die beiden kamen Daniel Miller und Thorsten Ott aus der dritten Mannschaft zum Einsatz.

Umso erfreulicher war die 2:1 Führung nach den Doppeln, die ganz neu zusammengesetzt werden mussten. Das neue Einserdoppel mit Michi Hörmann und Fabius Gustedt gewann mit 11:9 im fünften und auch das Vater-Sohn Doppel Miller konnte in vier Sätzen gewinnen.

Nach zwei Niederlagen am vorderen Paarkreuz hielten Fabius Gustedt und Thorsten Ott mit einer spielerisch und kämpferisch hervorragenden Leistung die Ergenzinger im Rennen. Mit einem 5:4 Rückstand ging es in die zweite Runde. Hier gelang Michael Oehler sowohl für ihn persönlich als auch für die Mannschaft ein enorm wichtiger Sieg über Marcel Trampitsch und nach zwei Siegen am mittleren Paarkreuz wiederum durch den glänzend aufgelegten Fabius Gustedt und Oldie Rolf Miller ging die Mannschaft erstmals wieder mit 7:6 in Führung. Durch zwei Niederlagen am hinteren Paarkreuz musste das Schlussdoppel gewonnen werden, um wenigstens einen Punkt aus der Begegnung mitzunehmen. Und hier zeigten Michael und Fabius wie schon im Eingangsdoppel sehr gute Nerven, als sie im fünften Satz einen 10:8 Vorsprung egalisierten und letztlich 12: 10 gewinnen konnten.

Fazit: ein gerechtes Unentschieden, das aufgrund der kämpferischen Leistung aller Spieler sehr verdient ist. Ein herzlicher Dank an die Ersatzspieler Thorsten und Daniel, die mit ihren wichtigen Siegen im Einzel und Doppel ebenfalls zum Punktgewinn beigetragen haben.

Am 17.10.2021 bestritt die zweite Mannschaft des TTC Ergenzingens ihr erstes Heimspiel gegen den favorisierten  Gegner aus Metzingen.

Aufgrund der andauernden Verletzungen von Fabian Schnaidt mussten die Ergenzinger ihre Doppel neu strukturieren. Diese Umstellung klappte nicht auf Anhieb und so konnte keine Doppel-Partie für uns entschieden werden.

Mit diesem 0:3 Rückstand ging es in die Einzel, trotz guter Leistungen im vorderen Paarkreuz konnte der Rückstand nicht aufgeholt werden. Erst der Routine Roland Hörmann konnte dem Druck standhalten und den ersten Punkt für seine Mannschaft erzielen. Im hinteren Paarkreuz konnte der nachrückende Johannes Gollup, durch eine super Leistung, den zweiten und letzten Punkt, für den TTC, an diesem Abend einfahren.

Das schlussendliche Ergebnis von 2:9 ist für den TTC natürlich bitter, da viele gute und knappe Spiele dabei waren, die an diesem Abend einfach nicht für uns ausgehen wollten. Jetzt heißt es, weiter im Training Vollgas geben, damit der Tabellen Anschluss nicht verloren geht.

Der Start in die Saison 2021/2022 in der Landesliga war für die Zweite zum Vergessen. Dabei schmerzte nicht die 4:9 Niederlage gegen die Spitzenmannschaft aus Gärtringen, sondern vor allem die Verletzung von Fabian Schnaidt. Hier können wir nur hoffen das sich diese als nicht zu schwer erweist. Wir brauchen ihn um in dieser Liga überhaupt bestehen zu können. Der Klassenerhalt kann sowieso nur schwer erreicht werden.

Zum Spiel: In den Doppeln haben wir im Moment leider kein richtiges Nr. 1 Doppel und so gingen die nicht eingespielten Paarungen Michael Hörmann/Rolf Miller und Michael Oehler/Fabius Gustedt an den Start. Beide hatten nicht wirklich eine reele Chance. Nur gut das mit Fabian Schnaidt/Roland Hörmann das Doppel 3 schon in der letzten Saison, auch wenn die schon fast 1 Jahr her ist, zusammen spielte und auch diesmal gut harmonierte.

Am Spitzenpaarkreuz performte Michael Hörmann richtig gut und bewies auch in den entscheidenden Situation kühlen Kopf und siegte hauchdünn gegen die Nr. 1 der Gastgeber. Absolut nichts zu holen gab es für Michael Oehler gegen den Abwehrstrategen Konjuh. Während Fabius Gustedt nach gutem Start doch noch 1:3 verlor. gab es am Nebentisch zwischen Fabian Schnaidt und Gerd Jäger ein zähes ringen um jeden einzelnen Punkt. Schliesslich sind beide vor allem für ihre defensiven Künste bekannt. Der Gärtringer ging dabei mit 2:0 Sätzen in Führung und als sich Fabian im 3. Satz am Fuss verletzte war die Partie eigentlich gelaufen. Doch Fabian zeigte eine unglaubliche Moral und kämpfte sich unter Schmerzen zurück. Im 5. Satz war er dann obenauf und verkürzte auf 3:4. Nun keimte sogar etwas Hoffung auf, den am hinteren Paarkreuz waren die "alten Herren" Roland Hörmann und Rolf Miller von der Papierform her Favorit. Doch beide mussten ihrem großen Trainingsrückstand Tribut zollen, den sie fanden nie richtig ins Spiel und mussten ihren Gegner zu deren Siegen gratulieren.

Ein Auf und Ab der Gefühle gab es für Michael Oehler im Duell der Spitzenleute. Leider musste er teilweise nach schönen Führungen seinen Gegner immer wieder herankommen lassen und unterlag mit 8:11 im fünften Satz. Als dann auch noch Michael Hörmann gegen Konjuh nie richtig eine Chance hatte war das Spiel gelaufen. Daran änderte auch die feine Leistung von Fabius gegen Jäger nichts. Denn bei Fabian war an ein weiteres Spiel nicht zu denken. Er trat nicht mehr an uns so war die 4:9 Niederlage besiegelt.