Christoph Hörmann

Christoph Hörmann

Sonntag, 14 Oktober 2018 16:03

Erste holt erste Punkte in der Verbandsliga

Der TTC Ergenzingen hat seine ersten Punkte in seiner noch jungen Verbandsligageschichte eingefahren. Gegen die Neckarsulmer Sport Union holten die Ergenzinger eine hohen 9:3 Sieg, der bei genauerem Hinsehen aber eine knappe Angelegenheit war.

Beim Stand von 4:3 für die Ergenzinger spielten sich die entscheidenden Momente in dieser Partie ab. Am hinteren Paarkreuz mussten sowohl Michael Hörmann als auch Robin Kaiser in ihren Einzeln gegen Sascha Weber und Rolf Hacker in den Entscheidungssatz. „Bereits vor einem halben Jahr im Relegationsspiel gegen den gleichen Gegner Neckarsulm gingen unsere beiden Jungs bei einer 4:3 Führung für uns in den Entscheidungssatz. Damals verloren die beiden und Neckarsulm drehte das gesamte Spiel zu einem 5:9 Sieg.“, erinnerte sich Moritz Schulz.

Doch diesen Samstag blieben die beiden Ergenzinger eiskalt. Michael Hörmann setzte immer wieder gefährliche Aufschläge ein und setzte seinen Gegner danach mit seinen Topspins unter Druck und gewann so den fünften Durchgang sicher mit 11:5. Am Nebentisch bahnte sich der nächste Krimi an, als Robin Kaiser im fünften Durchgang mit 1:5 ins Hintertreffen geriet. Doch nach einem Timeout fand Kaiser zurück zu seinem kompromisslosen Angriffsspiel. Spätestens als er beim Stand von 5:5 den besten Ballwechsel des Tages mit einem krachenden Vorhandgegentopspin beendete, fand er sich auf der Siegerstraße wider. Er gewann den Satz mit 11:8 und brachte seine Farben damit mit 6:3 in Führung. Angespornt von dieser Führung brachten Christoph Hörmann, Moritz Schulz und Jochen Raff mit ihren Siegen den ersten Ergenzinger Sieg in der Verbandsliga unter Dach und Fach.

Jochen Raff zeigte sich insgesamt wieder einmal als Mister Zuverlässig. Gegen seine starken Gegner Tobias Mohr und Frank Hessenthaler zeigte er sein ganzes Repertoire an taktischer Finesse, tollen Reflexen und harten Schüssen. Durch seine 3:0 und 3:1 Siege schraubte er seine Bilanz am mittleren Paarkreuz auf 7:1 Siege aus. Am vorderen Paarkreuz überzeugten Christoph Hörmann und Moritz Schulz, die zusammen drei sichere Siege erringen konnten. „Neben den beiden knappen Siegen am hinteren Paarkreuz, war heute sicherlich das Dreierdoppel ein wichtiger Faktor für den Sieg“, resümierte Moritz Schulz, „die Führung hat uns allen Sicherheit gegeben.“ Für diese Führung zeigten sich neben dem klaren Sieg des Einserdoppels Christoph Hörmann/ Moritz Schulz Markus Frank und Michael Hörmann verantwortlich: Nervenstark drehten sie im fünften Satz gegen Mohr/ Weber noch den Satz und damit die Partie und brachten damit die wichtige Führung nach den Doppeln.

„Es fühlt sich toll an, nach den drei knappen und teils unglücklichen Niederlagen jetzt den ersten Sieg eingefahren zu haben. Ich hoffe wir lassen möglichst bald den nächsten folgen“, sagte Moritz Schulz. Am kommenden Wochenende hat der TTC Ergenzingen spielfrei. Das nächste Spiel steht dann in zwei Wochen beim TTC Hegnach an.

Sonntag, 07 Oktober 2018 20:16

Erste unterliegt im Derby gegen Mühringen

Der TTC Ergenzingen hat das Derby in der Tischtennis Verbandsliga beim TTC Mühringen mit 5:9 verloren. Damit bleiben die Ergenzinger in der höchsten Liga Württembergs weiterhin ohne Sieg.

Die Partie bot den über 70 Zuschauern in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mühringer Turnhalle tolle Ballwechsel und hochklassigen Tischtennissport. „Ich finde wir haben uns gegen diese starke und erfahrene Mannschaft teuer verkauft. Sie haben eben mit Markus Teichert und Attila Namesztovszki zwei absolute Spitzenspieler in ihren Reihen, wodurch es für uns sehr schwierig ist, zu punkten“, analysierte Christoph Hörmann.

Insgesamt gab es in der Partie erstaunlich viele Spiele mit einem klaren Sieger: Neun der vierzehn Begegnungen endeten mit einem 3:0 Sieg für eine der beiden Mannschaften. „Das war fast ein wenig zu erwarten. Wir dachten schon, dass es auf einige wenige umkämpfte Begegnungen ankommen würde, da Mühringen im vorderen Paarkreuz und wir im mittleren Paarkreuz teils klare Vorteile haben“, fasste Christoph Hörmann die Ausgangslage zusammen. „Daher wollten wir auf jeden Fall 2:1 nach den Doppeln führen, um sie unter Druck zu setzen.“ Dieses Vorhaben misslang den Ergenzingern: Nach einem sicheren Sieg von Christoph Hörmann/ Moritz Schulz und einer knappen Niederlage von Jochen Raff/ Robin Kaiser, mussten Markus Frank und Michael Hörmann in einem taktisch geprägten Spiel ihren Kontrahenten Schmidt/ Bolanz zum Sieg gratulieren. Damit führte der TTC Mühringen mit 2:1 und baute diesen Vorsprung im weiteren Spielverlauf weiter aus.

Auf Ergenzinger Seite spielten wie auch schon die letzten Wochen Jochen Raff und Markus Frank groß auf: gegen ihren ehemaligen Verein gewannen die beiden alle Spiele gegen Torsten Kern und Mario Pachelhofer und gönnten ihren Gegnern in allen vier Einzeln lediglich einen Satzgewinn. „Das war absolut beeindruckend wie die beiden mit dieser besonderen Situation und der Erwartungshaltung umgegangen sind. Sie sind derzeit einfach auch in absoluter Topform“, sagte Christoph Hörmann. Für Christoph Hörmann und Moritz Schulz war am vorderen Paarkreuz erwartungsgemäß gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Markus Teichert und den Serben Attila Namesztovszki wenig zu holen. So mussten die Spiele im hinteren Paarkreuz entscheiden über den Ausgang der Partie entscheiden. Hier konnten die beiden Ergenzinger Michael Hörmann und Robin Kaiser gegen die Aufschlagkünstler Jan Schmidt und Frank Bolanz nicht an ihre Leistungen der letzten Woche anknüpfen und verloren ihre Spiele teils unglücklich.

Am nächsten Samstag empfängt der TTC Ergenzingen die zweite Mannschaft der Bundesligamannschaft des NSU Neckarsulm. „Gegen Neckarsulm haben wir die letzten beiden Jahre jeweils in der Relegation gespielt. Ich denke, dass wir in dem Spiel eine realistische Chance auf einen Sieg haben“, sagte Christoph Hörmann.

 

Der TTC Ergenzingen hat sein Auswärtsspiel in der Tischtennis Verbandsliga bei der TSG Heilbronn mit 6:9 verloren und steht mit 0:4 Punkten nun am Tabellenende. Doch trotz der Niederlage überzeugte der TTC Ergenzingen. Gegen die Heilbronner, die vor zwei Jahren noch in der Regionalliga aufschlugen, hielten die Mannen um Kapitän Christoph Hörmann das Spiel lange offen und mussten sich erst gegen Ende der Partie geschlagen geben. „Das war wie bereits letzte Woche gegen Altshausen erneut eine ganz starke Partie von uns. Wenn wir so weiterspielen, sind die ersten Punkte nur eine Frage der Zeit.“, sagte Michael Hörmann, „Nominell sind die anderen Mannschaften natürlich immer stärker einzuschätzen, aber wir schaffen es derzeit unsere Tugenden Mannschaftsgeist und Entschlossenheit an die Tische zu bringen. Das macht uns Hoffnung.“

Gegen die Heilbronner gelang dies insbesondere Jochen Raff und Markus Frank am mittleren Paarkreuz. Gegen Dominik Rau und Marcel Seimen gelangen den beiden Ergenzingern vier blitzsaubere Siege und damit hielten sie ihre Mannschaft immer wieder im Rennen. „Insbesondere Markus Frank zeigte in seinem zweiten Einzel Tischtennis vom Feinsten: Sehr gute Aufschläge, harte Topspins und insgesamt ein fehlerfreies Spiel“, lobte Michael Hörmann seinen Mitspieler. Die weiteren Ergenzinger Punkte erspielten das Doppel Christoph Hörmann und Moritz Schulz mit einem 3:1 Sieg über Rybinski/ Seimen, sowie Christoph Hörmann mit einem stark herausgespielten 3:1 über Adrian Rybinski am vorderen Paarkreuz. Dessen tschechischer Paarkreuzpartner Michal Pavolka zeigte sich an diesem Tag als zu spielstark für die beiden Ergenzinger Hörmann und Moritz Schulz. Am hinteren Paarkreuz überzeugten Michael Hörmann und Robin Kaiser spielerisch gegen ihre hoch einzuschätzenden Gegner Felix Raab und Andreas Bieg. Leider gelang es den beiden nicht, die vielen sich bietenden Chancen in diversen Spielsituationen zu nutzen und einen Sieg einzufahren.

„Wir wussten bereits vor der Saison, dass wir in der Verbandsliga trotz guter Leistungen die Spiele trotzdem verlieren können. Heute war so ein Tag. Wir können uns spielerisch keinen Vorwurf machen.“, sagte Michael Hörmann.

Am nächsten Samstag kommt es in der Verbandsliga zum Derby zwischen dem TTC Mühringen um den ehemaligen Bundesligaspieler Markus Teichert und dem Ungarn Attila Namesztovszki und dem TTC Ergenzingen.  

 

 

Der TTC Ergenzingen hat sein erstes Verbandsligaspiel in der Vereinsgeschichte mit 5:9 gegen die TTF Altshausen verloren.

„Das war ein mehr als bitterer Abend für uns. Wir haben wirklich eine tolle spielerische Leistung geboten, wurden schlussendlich dafür aber nicht belohnt,“, sagte ein sichtlich enttäuschter Jochen Raff. In der Tat kam die Niederlage sehr unglücklich zustande. Alle sechs Spiele, die im fünften Satz entschieden wurden, konnten die Altshausener für sich entscheiden. „Das lag sicherlich zum Einen an unserer fehlenden Erfahrung in dieser Liga und zum anderen an einer unguten Dynamik, die sich in den entscheidenden Spielsituationen gegen uns entwickelt hat.“, so nochmal Jochen Raff. So zeigt auch das Satzergebnis von 28:30 zugunsten Altshausens von einer sehr knappen und umkämpften Partie.

Trotz allem zeigten die Ergenzinger vor 50 Zuschauern insgesamt tollen Tischtennissport. In den Doppeln gelang dem neu formierten Dreierdoppel Markus Frank und Michael Hörmann mit ihrem 3:1 Sieg ein Auftakt nach Maß in der neuen Liga. Am vorderen Paarkreuz zeigten Christoph Hörmann und Moritz Schulz starke Spiele, die aber lediglich aber durch einen Sieg von Moritz Schulz über Damian Zech von einem Sieg gekrönt wurden. Am mittleren Paarkreuz überzeugten Jochen Raff und Markus Frank bei ihrem Sieg über Petr Novoty, während sie sich dem zweiten tschechischen Spieler am mittleren Paarkreuz Frantisek Blanar und dessen intelligenter Spielweise geschlagen geben mussten. Am hinteren Paarkreuz gelang Michael Hörmann ein sicherer Sieg über Wolfgang Assfalg, während Robin Kaiser nach toller Leistung unglücklich gegen Christian Narr unterlag.

„Auf dieser Leistung können wir aber aufbauen. Sollte uns im nächsten Spiel das Glück etwas holder sein, können wir eventuell ein Unentschieden oder sogar einen Sieg holen.“, blickte Jochen Raff voraus.

Am nächsten Wochenende spielt der TTC Ergenzingen sein erstes Auswärtsspiel der Saison bei der TSG Heilbronn.  

Große Freude gab es im Lager der Ergenzinger Tischtennisspieler als vor kurzem die endgültige Einteilung der Spielklassen für die Saison 18/19 veröffentlicht wurde: Der TTC Ergenzingen ist doch noch in die Verbandsliga, die höchste Liga Württembergs aufgestiegen.

"Es hatte sich die letzten Wochen schon abgezeichnet, dass es vermutlich klappt mit dem Aufstieg. Aber so lange wir es nicht schwarz auf weiß hatten, waren wir natürlich noch unsicher. Jetzt können wir unsere Saisonabschlussfeier in eine Aufstiegsfeier umwandeln", sagte ein glücklicher Kapitän Christoph Hörmann. Weil beide Absteiger aus der Oberliga in die Verbandsliga Baden abgestiegen sind und keiner in die Verbandsliga Württemberg und zusätzlich der Zweite der Verbandsliga Württemberg seinerseits die Relegation gewonnen hat, wurde ein Platz in der Verbandsliga Württemberg frei. Das Recht auf diesen Platz sicherten sich die Ergenzinger durch ihren zweiten Platz in der Relegation.

Damit spielen die Ergenzinger erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der Verbandsliga. Zuletzt spielte der TTC Ergenzingen 14 Jahre lang ununterbrochen in der Verbandsklasse Süd. "Das ist ein absolutes Highlight für uns! Wir sind da natürlich der große Außenseiter, aber der Aufstieg war immer unser Ziel und jetzt haben wir es auch erreicht. Dass wir dort ohne bezahlte Spieler antreten, ist in dieser Liga eine absolute Ausnahme", sagte Christoph Hörmann. Die meisten der kommenden Gegner werden von einem oder mehreren meist osteuropäischen Spitzenspielern angeführt.

1. Mannschaft - Verbandsklasse Süd - Saison 2017/2018

Wie schon im Vorjahr haben wir die Saison auf dem zweiten Platz der Verbandsklasse Süd beendet. Damit qualifizierten wir uns erneut für die Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga, der höchsten Liga Württembergs.

Zu dieser Saison verstärkten wir uns mit Jochen Raff, sportlich und menschlich ein absoluter Gewinn. Dadurch wurden wir gemeinsam mit Sindelfingen um ihre zwei ausländischen Spitzenspieler zu den Favoriten gezählt. Nach zwei hohen Auftaktsiegen gegen Staig II und Ottenbronn empfingen wir im dritten Saisonspiel dann auch gleich den Konkurrenten aus der Daimlerstadt. Dank einer fantastischen Mannschaftsleistung konnten wir ihn mit 9:7 bezwingen und führten fortan die Tabelle an. Anschließend gelangen uns zwei Siege in zwei sehr emotional geführten Derbys gegen Rottenburg 9:4 und Herrenberg 9:5. Doch unglücklicherweise mussten wir im anschließenden Spiel beim SSV Ulm bei schwierigen Bedingungen und schwacher Leistung unsere erste Niederlage mit 4:9 hinnehmen. In den letzten drei Saisonspielen konnten wir dann aber wieder an unsere Leistungsstärke anknüpfen und gewannen sicher gegen Lindau und Böblingen und drehten bei den heimstarken Deuchelriedern einen 2:5 Rückstand noch in einen 9:6 Sieg. Damit lagen wir nach der Vorrunde mit 16:2 Punkten und einem Spielverhältnis von +38 gleichauf mit Sindelfingen. Lediglich das bessere Satzverhältnis brachte uns die Herbstmeisterschaft.

Die erste Hiobsbotschaft erreichte uns dann vor dem ersten Spiel der Rückrunde: der VFL Sindelfingen verpflichtete einen weiteren ausländischen Spitzenspieler und verstärkte damit seine Mannschaft enorm. Als wir am zweiten Spieltag in Ottenbronn dann auch noch von einer Kapplastrophe heimgesucht wurden und wir beim starken Gastgeber mit 7:9 verloren, sahen wir unsere Felle davon schwimmen. Wenigstens brachte uns diese Niederlage fortan viel Kleingeld in unsere Mannschaftskasse.

Doch mit fünf mitunter klaren Siegen hielten wir den Rückstand auf Sindelfingen klein, sodass wir im direkten Duell am vorletzten Spieltag die Meisterschaft noch hätten klar machen können. Doch trotz der großen und lautstarken Unterstützung, bei der wir uns hier nochmals bedanken wollen, konnten wir die Überraschung nicht schaffen. So blieb für uns wieder nur der Gang in die Relegation. Bei dieser sagte der Verbandsligist Wendlingen seine Teilnahme ab und wir bestritten lediglich ein Spiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union. In diesem Spiel konnten wir nicht ganz an die sonstigen Leistungen der Runde anknüpfen und hatten dazu noch Pech bei einigen knappen und unglücklichen Niederlagen. Trotz abermals toller Unterstützung von den Rängen mussten wir uns so den erfahrenen Neckarsulmern beugen und unterlagen mit 5:9.

Ein kleines Hintertürchen gibt es aber dennoch: da Stand heute die Verbandsliga zwei Aufstieger in die Oberliga stellt, aber keinen Absteiger aus dieser bekommt, stehen aktuell nur neun Mannschaften für die Verbandsliga an. Eventuell bekommen wir also doch noch unseren ersehnten Startplatz in der Verbandsliga.

Diese Saison hat wieder einmal großen Spaß gemacht und wir haben einen tollen Teamspirit entwickelt. Dies zeigt sich beispielsweise nach den bitteren Niederlagen, bei denen wir immer Sportgeist und Fairness zeigten, aber auch in unserer hervorragenden Doppeln. Insgesamt konnten wir mit 35:18 die besten Doppel der Liga stellen! Aus einer sehr homogenen Mannschaft mit vielen guten Einzelleistungen ragte Jochen Raff mit seiner 23:4 Bilanz im mittleren Paarkreuz noch etwas heraus.

Nachdem das mit dem Titel in der Verbandsklasse nicht geklappt hat, haben wir am Ende der Saison dann wenigstens noch den Bezirkspokal mit einem ungefährdeten 4:0 über Gomaringen verteidigt.

Die Bilanzen:

Christoph Hörmann 21:15
Moritz Schulz 20:13
Markus Frank 1911
Jochen Raff 24:5
Robin Kaiser 13:12
Michael Hörmann 6:5
Rolf Miller 5:2
Roland Hörmann 2:2
Sonntag, 06 Mai 2018 12:37

Erste verpasst den Aufstieg

Der TTC Ergenzingen hat den Sprung in die Verbandsliga durch eine 5:9 Niederlage gegen Neckarsulm verpasst und tritt damit auch in der neuen Saison in der Verbandsklasse Süd an.

Die entscheidenden Momente dieses spannenden Spiels in der Brackenheim in der Nähe von Heilbronn spielten sich beim Stand von 4:3 für Ergenzingen ab: Michael Hörmann spielte wie schon seit Wochen groß auf. Mit guten Aufschlägen, harten Topspins und immer wieder guten Blocks führte er gegen den favorisierten Frank Hessenthaler im fünften Satz bereits mit 9:5. Doch in diesem Moment riss unerklärlicherweise der Faden. Hessenthaler holte Punkt um Punkt auf und konnte letztlich das Spiel noch drehen. Zeitgleich begann der fünfte Satz zwischen dem Ergenzinger Robin Kaiser und Marcel Weber. Sichtlich euphorisiert vom Sieg seines Mannschaftskameraden spielte Weber immer besser und sicherer und brachte damit Neckarsulm mit 5:4 in Führung. „Das war brutal bitter für uns. Im Nachhinein war das die Wende des Spiels. Unser Ziel war die ganze Zeit nach den Doppeln zu führen und diesen Vorsprung zu halten. Dies gelang auch bis dahin. Wir hatten gut gespielt, auch knappe Sätze gewonnen und waren gut im Spiel. Wenn wir wenigstens ein Einzel davon holen, bleiben wir weiter in Führung.“, sagte ein enttäuschter Mannschaftsführer Christoph Hörmann. So aber spielten die Neckarsulmer immer selbstbewusster auf.

In der zweiten Einzelrunde verlor Christoph Hörmann nach einer vermeintlich sicheren 1:0 Satzführung und 7:3 Führung im zweiten Satz gegen Werz den Faden und unterlag. Moritz Schulz gewann zeitgleich knapp gegen Alexander Mohr und verkürzte nochmals auf 5:6. Doch eine vermeidbare Niederlage von Jochen Raff gegen Tobias Mohr und weitere Niederlagen von Markus Frank gegen Maximilian Stellwag und Robin Kaiser gegen Hessenthaler besiegelten die 5:9 Niederlage gegen die Zweitligareserve aus Neckarsulm.  

„Die Niederlage war mehr als vermeidbar. Leider konnten wir als Mannschaft nicht die ganzen hundert Prozent Leistungsstärke abrufen, die nötig gewesen wäre. Ein großes Dankeschön an unsere wieder einmal zahlreichen Fans, die den weiten Weg auf sich genommen haben. Wir haben das Spiel wie auch im letzten Jahr in der Relegation zu einem Heimspiel für uns gemacht“, bedankte sich Christoph Hörmann bei den Ergenzinger Zuschauern „Da sieht man auch den tollen Zusammenhalt innerhalb unseres Vereins.“

Für die Ergenzinger beginnt nun die Sommerpause. „Einige Spieler werden eine Tischtennispause einlegen. Moritz Schulz und Robin Kaiser haben sich in den Ranglisten weit nach vorne gespielt und starten bei der württembergischen Rangliste. Für die steht noch ein weiteres Highlight an.“, blickte Christoph Hörmann voraus.

 

Nachdem der TTC im letzten Jahr zum ersten Mal den Bezirkspokal nach Ergenzingen holte gelang nun die erfolgreiche Titelverteidigung.

Über die Stationen Vfl Dettenhausen, TuS Metzingen und den SV Rommelsbach in den ersten Pokalrunden gelang der Einzug ins Final Four Turnier nach Burladingen.

Im Halfinale wartete der TSV Dettingen, der mit Peter Skulski einen ehemaligen 2. Bundesligaspieler in ihren Reihen haben und dementsprechend gefährlich waren. Dieser holte dann auch beide Einzel für Dettingen, der Rest war allerdings eine Beute für den TTC.

Im Endspiel wartete dann der TSV Gomaringen, der mit einem knappen 4:3 gegen den SSV Reutlingen sein Halbfinale gewonnen hatte. Hier wurde der TTC seiner Favoritenrolle äußerst gerecht. Lediglich 2 Sätze mussten gegen die kämpfenden Gomaringer abgegeben werden, ehe die Titelverteidigung in trockenen Tüchern war.

 

 

Sonntag, 15 April 2018 18:55

Erste bleibt zu Hause ungeschlagen

Der TTC Ergenzingen hat sein letztes Punktspiel in der Tischtennis Verbandsklasse gegen den SSV Ulm mit 9:4 gewonnen. Damit haben die Ergenzinger alle Heimspiele der laufenden Saison siegreich gestaltet und sind seit über eineinhalb Jahren zu Hause ungeschlagen.

Im Spiel gegen die Ulmer gelang jedem Ergenzinger Akteur mindestens ein Einzelerfolg.  „Es war schön, dass wir heute nochmal einen Sieg feiern konnten und dass jeder Spieler ein Einzel gewann. Damit können wir mit einem guten Gefühl in die Relegation gehen“, resümierte Jochen Raff, der als Einziger beide Spiele gewinnen konnte und damit seine Rückrundenbilanz auf beeindruckende 12:1 Siege ausbaute. Gemeinsam mit Markus Frank stellte Jochen Raff in der abgelaufenen Saison auch ein hervorragendes Zweierdoppel, die im schwierigen Spiel gegen das gegnerische Spitzendoppel insgesamt 10:5 Siege holten. So gelang den beiden Ergenzingern am Sonntag auch ein beachtlicher 3:2 Erfolg über das Ulmer Spitzendoppel Elseberg/ Sill, die damit die erste Niederlage der laufenden Saison kassierten. Das Ergenzinger Spitzendoppel Christoph Hörmann und Moritz Schulz demonstrierte gegen die Paarung Waadallah/ Krüger ebenfalls ihre außergewöhnliche Stärke bei ihrem 3:0 Sieg. Am Ende der Saison bilanzieren die Beiden als bestes Doppel der Liga bei 18:1 Siegen.

„Jetzt gilt es die Spannung in Richtung der Relegation wieder aufzubauen und dann eventuell die Überraschung zu schaffen. Wir wollen auf jeden Fall bereit sein“, blickte Jochen Raff voraus.

In drei Wochen treten die Ergenzinger als Tabellenzweiter in der Relegation gegen den Zweiten der Verbandsklasse Nord und den Neunten der Verbandsliga zum Dreierturnier an. Der Sieger erhält einen Startplatz in der Verbandsliga, der Zweite und Dritte treten in der kommenden Saison in der Verbandsklasse an.

Sonntag, 08 April 2018 18:01

Erste verpasst die Überraschung

Der TTC Ergenzingen hat das entscheidende Spiel um die Meisterschaft beim VFL Sindelfingen mit 5:9 verloren und wird Tabellenzweiter der Verbandsklasse Süd werden. Damit treten die Ergenzinger, wie schon im Vorjahr, in der Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga an.

Das Hinspiel gegen den VFL Sindelfingen hatten die Mannen um Christoph Hörmann noch mit 9:7 gewonnen. Doch die Daimlerstädter verstärkten sich zur Rückrunde mit dem serbischen Spitzenspieler Ivan Takac, der neben dem Polen Piotrowski und dem Tschechen Machulka an den drei vorderen Positionen ein zu starkes Bollwerk für die Ergenzinger bildeten. „Uns war klar, dass die Sindelfinger durch diesen Neuzugang deutlich stärker sind als in der Vorrunde. Wir wollten aber dennoch zeigen, dass man auch mit einer einheimischen Hobbytruppe Meister werden kann und haben versucht unsere Tugenden Mannschaftsgeist und unbedingten Siegeswillen ins Spiel zu bringen. Doch das hat gegen die spielerische Überlegenheit der Sindelfinger an diesem Tag leider nicht gereicht.“, sagte Christoph Hörmann.

Angefeuert von über 30 lautstarken mitgereisten Ergenzinger Fans unter den knapp 80 Zuschauern konnte die Mannschaft nur ganz zu Beginn mithalten, als sie durch einen deutlichen 3:0 Sieg des Spitzendoppels Hörmann/ Schulz über Piotrowski/ Machulka zum einzigen Mal an diesem Abend mit 1:0 in Führung ging. „Unser Ziel war, das Spiel immer ausgeglichen zu halten und die Sindelfinger damit unter Druck zu setzen.“, erklärte Hörmann die Zielsetzung, „Das ist uns leider nicht gelungen.“ Denn anschließend mussten die Ergenzinger in fünf aufeinanderfolgenden Spielen mehr oder weniger deutlich die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und die Sindelfinger gingen mit 5:1 in Führung.

Nun schlug die große Stunde von Markus Frank und Michael Hörmann in zwei emotional geführten Spielen: Frank bezwang seinen Gegenüber Sven Stolz dank guter Beinarbeit und großem kämpferischen Einsatz mit 12:10 im fünften Satz. Michael Hörmann zeigte sein bestes Spiel der Runde, fand die richtige Dosierung zwischen harten Topspinbällen und cleveren Blocks, überstand auch schwierige Spielsituationen und brachte seine Mannschaft wieder auf 3:5 heran. „Das waren großartige Spiele der beiden und bei uns keimte wieder die Hoffnung die Überraschung zu schaffen.“, sagte Christoph Hörmann.

Doch in den folgenden drei Paarungen fanden Robin Kaiser, Christoph Hörmann und Moritz Schulz keine Mittel gegen ihre starken Sindelfinger Gegner, wodurch die Sindelfinger vorentscheidend mit 3:8 in Führung gingen. Im mittleren Paarkreuz bewiesen dann Markus Frank und Jochen Raff mit zwei stark heraus gespielten Siegen über Machulka und Stolz, dass sie das beste mittlere Paarkreuz der Liga darstellen. Im Anschluss besiegelte die Niederlage von Robin Kaiser gegen Thomas Barth den Sindelfinger 9:5 Erfolg.

„Wir müssen die spielerische Klasse der Sindelfinger an diesem Tag anerkennen. Sie waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“, sagte Christoph Hörmann. „Nun müssen wir uns halt wie im Vorjahr möglichst gut auf die Relegation vorbereiten. Vielleicht schaffen wir da dann die Überraschung und steigen über diesen Umweg noch auf.“

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