Die Erste scheitert in der Relegation

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Der TTC Ergenzingen hat seine beiden Spiele in der Relegation zur Verbandsliga verloren und spielt damit in der neuen Saison weiterhin in der Verbandsklasse Süd.

„Wir haben uns hier trotz der beiden Niederlagen großartig verkauft! Ich bin richtig stolz auf unsere Mannschaft wie wir heute gekämpft und gespielt haben. Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle auch unseren vielen mitgereisten Fans aussprechen, die uns fantastisch unterstützt und die Spiele damit fast zu Heimspielen für uns gemacht haben. Das war ein richtig geiles Event!“, sagte Christoph Hörmann.

Im ersten Spiel am Samstagmorgen spielten die Ergenzinger gegen den Tabellenzweiten der Verbandsklasse Nord, TTC Hegnach, die auf den ersten drei Positionen von tschechischen Spitzenspielern angeführt werden. Nachdem sich jeweils die beiden Spitzendoppel in ihren Spielen durchsetzten, musste der TTC Ergenzingen den ersten Rückschlag verkraften, als das starke Dreierdoppel Robin Kaiser und Michael Hörmann gegen Papadopoulos/ Frosch überhaupt nicht ins Spiel kam und klar unterlag. In den Einzeln verpasste Moritz Schulz gegen den überragenden Spieler der Gäste, Lukas Skorepa, trotz harter Gegenwehr und einer 2:1 Satzführung die Überraschung und unterlag am Ende noch. Dagegen konnten Christoph Hörmann mit sicherer Spielweise gegen Chudik mit 3:0 und Markus Frank mit harten Vorhandtopspins und guten Aufschlägen gegen Papadopoulos mit 3:1 Sätzen gewinnen und hielten ihre Mannschaft bis zum Stand von 3:4 im Spiel. Im Anschluss schlug dann die Stunde des starken hinteren Paarkreuzes: Während Michael Hörmann seinen Gegner mit gefährlichen Topspins entzauberte, musste Robin Kaiser im dritten Satz zwei Matchbälle abwehren, ehe er immer sicherer agierte und schlussendlich sein Spiel gewann.

In der zweiten Einzelrunde spielten die Hegnacher ihre große individuelle Klasse am vorderen und mittleren Paarkreuz aus und gewannen alle vier Spiele. Damit lag der TTC Ergenzingen mit 5:8 in Rückstand. Doch erneut waren es Robin Kaiser und Michael Hörmann, die gegen ihre Gegner Mohr und Frosch gewannen und damit das Schlussdoppel ins Spiel brachten. „Wir wussten, dass wir im hinteren Paarkreuz Vorteile haben würden, aber dem Druck diese Spiele auch zu gewinnen, haben die beiden Jungs großartig Stand gehalten.“, sagte Christoph Hörmann, „Leider haben wir einen Punkt im Lauf der Partie zu wenig geholt, um mit einem Vorprung ins Schlussdoppel zu gehen. Das hätte den Druck auf unsere Gegner sehr viel erhöht. So war dieser Druck bei uns.“ In diesem Doppel konnten Christoph Hörmann und Moritz Schulz nicht ganz an ihre gewohnte Leistung anknüpfen und unterlagen ihren Gegnern Skorepa/ Chudik mit 1:3 Sätzen.

Nach einer lediglich halbstündigen Pause trat der TTC Ergenzingen in seinem zweiten Spiel gegen die NSU Neckarsulm II an. Wie auch gegen Hegnach musste der TTC Ergenzingen einem 1:2 Rückstand hinterherlaufen. Im Anschluss verpasste es Moritz Schulz gegen Werz eine 2:0 Führung in einen Sieg zu verwandeln und so lag der TTC Ergenzingen nach sicheren Siegen von Christoph Hörmann gegen Mohr und Markus Frank gegen Hessenthaler erneut mit 3:4 in Rückstand. Im hinteren Paarkreuz konnten die Neckarsulmer sogar auf 6:3 erhöhen. „Leider konnten Robin Kaiser und ich nicht unser bestes Tischtennis abrufen. Dies wäre gegen unsere starken Gegner aber nötig gewesen. Das ist ein bisschen schade. Wir hatten uns hier schon einen Punkt erhofft.“, sagte Michael Hörmann. In den folgenden Einzeln am vorderen Paarkreuz gelang es Christoph Hörmann und Moritz Schulz mit zwei Siegen den Spielstand nochmals auf 5:6 zu verkürzen. Im Anschluss konnte vor allem Roland Hörmann seine Chancen im Einzel gegen Hessenthaler nicht nutzen und unterlag knapp. Nach zweieinhalb Stunden unterlag der TTC Ergenzingen damit mit 5:9 und beendete die Relegation auf dem dritten Platz. „Trotzdem können wir uns keinen Vorwurf machen. Wir haben hart und intensiv trainiert und heute in jeder Situation das Beste gegeben. Es hat einfach nicht gereicht und die Gegner waren teilweise einfach das Quäntchen besser.“, stellte Michael Hörmann fest.

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